CAROLIN JENKNER Stadträtin
CAROLIN JENKNERStadträtin

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Dafür setze ich mich ein ...

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Viele Frauen und Männer stehen heute nicht mehr vor der Entscheidung "Familie oder Beruf?", sondern sind konfrontiert mit der Frage: "Wie kann ich Familie und Beruf vereinen?". Durch ein besser koordiniertes, umfassend ausgebautes und vielfältiges Betreuungsangebot, lässt sich die Frage leicht beantworten. Nicht nur KiTas und Krippen, sondern auch  weitere Konzepte wie Betreuung durch Tagesmütter, Leihomis und vieles sonst, sollten in einem großen Netzwerk an zentraler Stelle zusammen geführt werden. So werden Mehrfachanmeldungen bei verschiedenen Einrichtungen, die zum Teil schon weit vor der Geburt passieren, vermieden. Auch die Wege zwischen Betreuungsstelle, Arbeitsplatz und Zuhause können durch ein gut organisiertes System verkürzt werden. Wichtig ist, dass für verschiedene Lebensplanungen Angebote vorhanden sind, und nicht ein Weg als der Richtige vorgegeben wird.

 

 

 

Bezahlbarer Wohnraum in Freiburg

Freiburg verzeichnete im vergangenen Jahr eine steigende Geburtenrate. Viele der Kinder, die in Freiburger Krankenhäusern geboren werden, kommen jedoch aus dem Freiburger Umland. Steigende Mietpreise und Lebenshaltungskosten machen es jungen Familien immer schwerer in Freiburg Fuß zu fassen. Der Kampf um eine Wohnung ist hart. Zum Teil kommen auf eine Wohnungsanzeige bis zu 300 Bewerber. Um Freiburg bezahlbar für alle zu machen, braucht es dringend neuen Wohnraum. Dieser Wohnraum sollte nicht durch weitere Nachverdichtung in der Innenstadt, sondern durch die Erschließung neuer Stadtteile entstehen, so dass Freiburgs innerstädtische Grünflächen weiterhin erhalten bleiben.

 

Die Albert-Ludwigs-Universität zieht jährlich tausende Studenten nach Freiburg. Für diese ist es auf Grund des geringen finanziellen Spielraums inzwischen unglaublich schwer eine Bleibe zu finden. Ich setze mich dafür ein, dass bei Neubauprojekten, nicht nur hochpreisige Mehrzimmerwohnungen geplant werden, sondern dass auch für Studenten genügend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.

 

Ein junges Freiburg für junge Freiburger

Freiburg ist eine junge, lebendige Stadt und das soll auch so bleiben. Studenten prägen das Stadtbild. Daher muss Freiburg tags und auch nachts attraktiv sein. Dabei darf man aber die Interessen der Altstadtbewohner nicht vergessen. Durch kluge Konzepte ist es möglich, einen Ausgleich zwischen einem lebendigen Nachtleben und angemessener Ruhe für die Altstadtbewohner zu finden. Eine Verlängerung der Sperrzeit wird diesen Konflikt aber nicht lösen, sondern weiter verschärfen. Besucher von Bars und Kneipen sind wegen der zeitigen Schließung frustriert und zudem früher  wieder auf der Straße und nutzen öffentliche Plätze zum geselligen Beisammensein. Eine komplette Abschaffung der Sperrzeit hingegen würde den Menschenfluss entzerren. Hilfreich wäre es zudem, wenn die Straßenbahnen länger und öfter fahren würden. Für die Feiernden fielen lange Wartezeiten weg und durch den laufenden Abstrom könnte der Lärm in der Innenstadt verringert werden.

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© Carolin Jenkner